Krankheit und Studium

Informationen zum Nachteilsausgleich für Krankheit

im Studium und im BAföG

Studienleistungen

Auch Studierende mit einer vorübergehenden Krankheit können einen Nachteilsausgleich in Anspruch nehmen, wenn die Erkrankung die Absolvierung von Studien- und Prüfungsleistungen behindert. Mit entsprechendem Nachweis kann dies zu einer entsprechenden Abwandlung von Studien- und Prüfungsleistungen führen, wie beispielsweise zu einer Verlängerung von Abgabefristen, oder unter Umständen zu einer anderen Modifikation von Leistungen. Bei geforderter Anwesenheitspflicht kann auch diese Leistung modifiziert werden. Als Nachweis für eine Erkrankung gilt ein ärztliches Attest.

BAföG

Einschränkungen durch eine vorübergehende schwere Erkrankung können zu einer eingeschränkten Studierfähigkeit führen, das heißt dass Leistungen nur eingeschränkt erbracht werden können. Für eine Verzögerung des Studiums, kann aus schwerwiegenden Gründen für eine angemessene Zeit eine

Förderung über die Förderungshöchstdauer hinaus

erfolgen. Dies gilt auch, wenn aufgrund einer akuten Erkrankung ein Prüfungstermin nicht wahrgenommen werden kann.

Ausfallzeiten durch Krankheit, in denen gar nicht studiert werden kann, dürfen den Zeitraum von 3 Monaten nicht überschreiten. Der Monat in dem das Ereignis eintritt wird hierbei nicht mitgezählt. Für längere Ausfallzeiten, muss ein Urlaubssemester beantragt werden. Dies ist dem BAföG Amt mitzuteilen.

Bitte beachten:

Im Urlaubssemester besteht kein Anspruch auf BAföG. Wird ein Urlaubssemester während des laufenden Semesters genommen und es wurden schon BAföG Zahlungen empfangen, sind diese unmittelbar zurückzuzahlen, da im gesamten Urlaubssemester kein Anspruch auf BAföG besteht. Im Urlaubssemester besteht die Möglichkeit ALG II Leistungen zu beantragen.

Bei Fragen zum Studium und Krankheit nutze das Beratungsangebot zum 'Studieren mit gesundheitlichen Handicaps' der StuBS (StudentInnen Beratung BAföG & Soziales) des AStA der Uni StuBS Zeiten und Kontakt.

Die Beratungen können anonym durchgeführt werden und unterliegen der Schweigepflicht.

Die Beratungen sind einführende Informationen und ersetzen keine rechtliche Beratung durch einen Anwalt.

Die Informationen zu Krankheit und Studium und die StuBS Beratungszeiten als pdf.