Gemeinschaftsraum / ex-Buchladen (Uni)

Ein Gemeinschaftsraum für Studierende wurde 2013 eingerichtet,
nachdem der Betrieb des Buchladens 2012 eingestellt worden war.

Erweiterungsbau, Raum EB 032
Tel. +49 (0)461 - 805 2141

 


asta-Buchladen (1998-2012) 

Der asta-Buchladen eröffnete im November 1998 mit der Absicht, die Lesekultur an der Universität zu fördern und mit ausgewählter Literatur den bildungswissenschaftlichen Anspruch der Hochschule einzulösen. Die Zusammenarbeit mit einer pädagogisch und geisteswissenschaftlich gut sortierten Flensburger Buchhandlung sorgte für einen Bücherbestand und ermöglichte kurze Lieferzeiten.

Nachdem sich der asta-Buchladen etabliert hatte, erfolgte im März 2000 die Erfassung des Bestandes per EDV, welche die Abläufe übersichtlich systematisierte.

Der asta-Buchladen erhielt nach dem Umzug der Hochschule im August 2002 ab Oktober eine größere Angebotsfläche im Raum HG 054. Im September 2003 wurde er verlegt: in eine zentralere Lage nach Raum HG 062.1. Dort sollte er mit Publikationen zur Hochschule, Zeitschriften und einem kleinen Bücherflohmarkt kulturelles Zentrum sein.


   Logo des AStA-Buchladens 2005-2012

Im Oktober 2010 wurde der Buchladen in das Erdgeschoss des neuen Erweiterungsbaus in Raum EB 032 verlegt. Nachdem die Umsätze zurückgegangen waren, wurde der Betrieb des Buchladens im Sommer 2012 eingestellt, nachdem der Kooperationspartner die Lieferungen eingestellt hatte.


Der Buchladen (EB 032) kurz vor der Räumung im September 2012.

Aspekte

Das Projekt sollte drei wesentliche Aspekte erfüllen:

  • Studierende beim Kauf von Literatur beraten und vor Fehlkäufen bewahren (Wahrnehmung der "wirtschaftlichen und sozialen Belange", § 72 Absatz 2 Satz 4 Hochschulgesetz Schleswig-Holstein),

  • Bücher in die Hochschule bringen und damit die studentische Lesekultur und den geistigen Austausch fördern,

  • den MitarbeiterInnen einen Überblick über Publikationen und einen Einblick in Organisationsabläufe des Buchhandelgewerbes geben.
     


Projekt Leseecke (*2005)

Zeitalter der Aufklärung
"Der Mensch wird unwissend geboren: er kommt aber nicht dumm auf die Welt und wird es auch nicht ohne Anstrengung. Um es zu werden und so weit zu kommen, daß er in sich auch noch den natürlichen Verstand erstickt, sind Kunst und Methode nötig. Der Unterricht muß in uns Irrtümer aufgehäuft haben; und durch vielfältige Lektüre müssen wir erst unsere Vorurteile vervielfältigt haben.
Wenn bei zivilisierten Völkern die Dummheit der gewöhnliche Zustand der Menschen ist, dann ist das die Frucht einer verderblichen Erziehung; weil man dort von falschen Gelehrten unterrichtet wird und törichte Bücher liest. Denn bei den Büchern gibt es wie bei den Menschen gute und schlechte Gesellschaft. Das gute Buch ist fast überall das verbotene Buch." (C. A. Helvétius, 1715-1771)

Quelle: Helvétius, C. A.: Vom Menschen, seinen geistigen Fähigkeiten und seiner Erziehung. Hrsg. v. E. Mensching, Frankfurt 1972, S.38 f.