- Aktuelles
- Der AStA - Mitglieder, Referate und TOs/Protokolle
- Umfragen
- Termine
- Wissenswertes
- Hochschulpolitik
- Soziales
- Autonome Felder
- Wissenschaft
- Vorträge
- Hochschulentwicklung
- Links
- Kontakt und Zeiten
Es ist mal wieder soweit: Wahlen an der Uni! Alle Infos findest du hier.
Wie der geneigte Studierende die Kandidaten seines/ihres Vertrauens wählen kann, findet ihr bei der "Sendung ohne Maus" vom CampusTV Flace.24
Studentenwerk SH (Stand 2004)
Vorzeichen
Das Studentenwerk Schleswig-Holstein finanziert seine Angebote z. T. mit den von den Studierenden als Semesterbeitrag entrichteten Geldern. Der Beitrag lag nach der letzten Erhöhung bei EUR 36,00. Es gibt Anzeichen, dass dieser Beitrag erneut erhöht werden soll, da auch die Landeszuschüsse nicht nennenswert ansteigen.
Beitragserhöhung? - NEIN DANKE!
Was haben wir davon? - Die Wohnheime sind attraktiv gestaltet, bieten aber leider nicht die preiswertesten Wohnmöglichkeiten. Die Mensa hat am 25.03.2002 ein neues Gebäude auf dem Sandberg erhalten, aber die verschiedenen Essensmenü-Kombinationen haben die Speisen nicht günstiger gemacht. Gesunde Salatteller sind, weil nicht subventioniert, unter 4 Euro nicht zu haben. Das wären früher knapp 8 DM gewesen - so viel darf gesundes Essen nicht kosten!
Außerdem erfuhren wir, dass das Personal nur noch für die Periode der Lehrveranstaltungen angestellt ist, weil es sich nicht "rechnet", das Personal 12 Monate zu bezahlen. Dann erleben wir im August/September, dass die Essensausgabe bis 13:45 Uhr erfolgt, die Mensa aber bereits um 14:00 Uhr geschlossen wird. Das Essen ist knapp verzehrt, das Personal einer Privatfirma bittet die Mensa des Studentenwerks zu verlassen, weil sie geschlossen wird. - Dies ist nur ein Beispiel, welche Leistungskürzungen gegenwärtig Praxis sind.
Wir weigern uns, für eine Reduzierung der Leistungen mehr Geld bezahlen zu müssen. Wir fordern das Studentenwerk auf, den Beitrag auf dem derzeitigen Niveau zu belassen!
Einsparung des Landes
Die Landesregierung hat den Zuschuss für die Mittagsverpflegung gestrichen. Warum spart die Landesregierung bei öffentlicher Mittagsverpflegung, wenn diese einer großen Zahl von Menschen zugute kommt?
Beschluss Beitragserhöhung
Der Verwaltungsrat des Studentenwerks hat am 29.10.03 beschlossen, den Beitrag zum Studentenwerk von bisher 36,00 auf 45,50 EUR pro Semester (enthalten im Semesterbeitrag) zu erhöhen. Die Erhöhung wird wirksam zum Wintersemester 2004/05, zu zahlen bei Rückmeldung im Sommersemester 2004.
Die VertreterInnen der ASten haben die Angelegenheit auf der L A K (LandesASten-Konfernenz) beraten. Es fand sich keine Mehrheit für Maßnahmen gegen die Beitragserhöhung.
Situation in Flensburg
Die Auswertung der dem AStA vorliegenden Zahlen des Studentenwerks zeigt eine Benachteiligung des Studienstandortes Flensburg. Die Ausgaben pro StudentIn des Studentenwerks sind in Flensburg geringer als in Kiel und Lübeck, im Vergleich zu beiden Städten unterdurchschnittlich. Kulturangebote sucht man beispielsweise vergeblich.
Der AStA der Universität Flensburg ist mit der Gebührenerhöhung daher nicht einverstanden. Sie ist inakzeptabel, weil sie den Studierenden weder einen zusätzlichen Gegenwert noch eine Behebung der vorhandenen Defizite (siehe oben) in Aussicht stellt.
Grotesk ist, dass dem Mensabetrieb Flensburg gestalterische Freiheiten in der Verpflegung und bei der Organisation der Mensa fehlen - Freiheiten, die vor der Eröffnung der zentralen Mensa am 25.03.02 bestanden und sich positiv für die NutzerInnen des Betriebes auswirkten. Wenn die Ausgaben unterdurchschnittlich sind, sollte zumindest eine Erweiterung der Kompetenzen des Flensburger Mensabetriebes realisierbar sein - ohne dabei die Kulturangebote zu vergessen.


